15.09.2017

Kommunalprüfer-Treffen in der Lutherstadt Wittenberg

Der Eintrag ins goldene Buch der Lutherstadt Wittenberg war der Höhepunkt der Tagung des Arbeitskreises „Überörtliche Kommunalprüfung“, die am 15.9.2017 zu Ende ging. Die Eintragung selbst nahm Werner Haßenkamp, Präsident der Gemeindeprüfungsanstalt NRW, stellvertretend für alle Tagungsteilnehmer, vor.

Werner Haßenkamp (GPA NRW) mit Wilnis Tracums (LRH ST) und Torsten Zugehör (OB Wittenberg)

Breiten Raum nahm beim diesjährigen Treffen erneut das Thema kommunale Doppik ein. Doppik ist ein Kunstwort und steht für „doppelte Buchführung in Konten“. Das Neue daran ist, dass alle Geschäftsvorgänge auf zwei Konten gebucht werden, jeweils als Soll und Haben. Im Unterschied zur bisherigen kommunalen Haushaltsführung (Kameralistik) werden also nicht nur Zahlungseingänge und -ausgänge festgehalten, sondern auch Schulden, Güter und Außenstände. Für die Haushälter der Kommunen und Landkreise ist die Doppik aber vor allem eines: Harte Kost. Deshalb gibt es zu diesem Thema auch einen erhöhten Beratungsbedarf durch die Landesrechnungshöfe. 

Weitere Themen, die bei der dreitägigen Veranstaltung auf der Tagesordnung standen,  befassten sich mit Prüfungsansätzen im Bereich des abwehrenden Brandschutzes, mit Rückständen bei kommunalen Jahresabschlüssen sowie mit vergleichenden Prüfungen der Abwasserverbände. Wilnis Tracums, als gastgebendes Senatsmitglied des Landesrechnungshofes Sachsen-Anhalt, nannte die Gespräche sehr konstruktiv: „Diese Form des Erfahrungsaustausches ermöglicht einen Blick über den Tellerrand und zeigt zudem, dass wir bei vielen Themen die gleiche Sprache sprechen aber auch mit ähnlichen Widerständen zu kämpfen haben.“ 

Der Arbeitskreis „Überörtliche Kommunalprüfung“ tagt zweimal im Jahr. An den Treffen nehmen i.d.R. Vertreter aller 13 Flächenländer teil. Der Landesrechnungshof Sachsen-Anhalt war nunmehr zum dritten Mal Ausrichter der Veranstaltung. 

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