EURORAI-Seminar in Sevilla

Landesrechnungshofpräsident Kay Barthel nahm am 27. Oktober an einem internationalen Seminar in Sevilla teil. Es stand unter dem Thema „Elektronische Verwaltung und öffentliche Finanzkontrolle – Analyse und Praktiken“. Der Einladung des andalusischen Rechnungshofes folgten mehr als 130 Teilnehmer aus 13 Ländern.

Rechnungshofpräsident Kay Barthel

Das Seminar gliederte sich in zwei Blöcke. Im ersten Block ging es um die landesspezifischen Herausforderungen beim Prüfen mit E-Government-Sytemen. Eine Referentin des schottischen Rechnungshofes informierte dabei u. a. über elektronische Frühwarnsysteme, mit denen sich Fehlentwicklungen zuverlässig erkennen lassen. Ein Mitglied des Tiroler Rechnungshofes widmete sich in seinem Vortrag den steigenden Anforderungen des Datenschutzes. 

Im zweiten Block des Seminars wurden dann insbesondere praktische Erfahrungen ausgetauscht. So stellte ein Vertreter des walisischen Rechnungshofes dar, wie sich die moderne Prüftätigkeit durch die  Nutzung ausgewählter social-media-Plattformen optimieren lässt. Und der Präsident des sächsischen Rechnungshofes informierte die Teilnehmer sowohl über die Kosten als auch über die Anlaufschwierigkeiten bei der Einführung der elektronischen Verwaltungsarbeit in seinem Bundesland. Auch in Sachsen-Anhalt hat dieser Prozess gerade begonnen. Kay Barthel nannte die Erfahrungen und Ideen, die er von diesem Seminar mitgenommen hat, daher einen „Quell frischer Inspirationen“.

Hintergrund: EURORAI (Europäische Organisation der Regionalen Externen Institutionen zur Kontrolle des Öffentlichen Finanzwesens) ist ein Kooperationsprojekt, das am 1. Oktober 1992 in der englischen Stadt Manchester ins Leben gerufen wurde. Derzeit gehören über 80 regionale Rechnungshöfe aus 16 Staaten dieser Plattform an.



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