01.03.2018

2. "Fachgespräch Finanzen" zur Interkommunalen Zusammenarbeit

Viele Kommunen klagen über notorisch klamme Kassen. Oft können die Einnahmen mit den Ausgaben nicht Schritt halten. Und auch der demografische Wandel bereitet Städten und Gemeinden z.T. heftige Kopfschmerzen. Was also tun? Die Lösung kann in einer interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) liegen.

Prof. Dr. Ivo Bischoff

Der Kasseler Prof. Dr. Ivo Bischoff forscht seit Jahren auf diesem Gebiet. Am 28. Februar präsentierte er seine Ergebnisse beim Fachpolitischen Gespräch im Landesrechnungshof vor rund 30 Finanzexperten, Landes- und Kommunalpolitikern.

Laut Ivo Bischoff lassen sich durch Kooperationen größere Einsparungen z. B. im Wasser-und Abwasser- sowie im Abfallbereich erzielen. Hier macht der Zusammenschluss zu gemeinsamen Zweckverbänden wirtschaftlich Sinn.

Die IKZ, die der Finanzwissenschaftler auch gern als „kleine Schwester der Gebietsreform“ bezeichnet, sei aber keine Strategie, die immer aufgeht. In der der allgemeinen Verwaltung könne sie sogar zu steigenden Kosten führen.

Erstaunlich ist ebenfalls: Die Bereitschaft zur Kooperation ist in finanzschwachen Kommunen nicht größer als in finanzstarken. Die Ursache sieht Professor Bischoff darin, dass IKZ bei den Bürgern die Angst vor einem Kontrollverlust schürt und bei den Kommunalpolitikern die Angst vor einem Machtverlust.

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