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Chinesische Delegation besucht Rechnungshof

Nimen hao und herzlich Willkommen am Landesrechnungshof Sachsen-Anhalt! Mit diesen Worten begrüßte Senatsmitglied Florian Philipp die chinesischen Gäste. Was folgte waren 90 Minuten intensiven Erfahrungsaustausches. Denn das Interesse der zwanzigköpfigen Delegation des Ständigen NPC-Komitees der Qinghai-Provinz war groß.

Wie ist ein deutscher Landesrechnungshof organisiert? Welche Befugnisse hat er und wie geht er bei seinen Prüfungen vor? All das waren Fragen, die Florian Philipp entweder anhand von Prüfungserfahrungen oder von gesetzlichen Regelungen erörterte.

Vieles davon unterscheidet sich deutlich von den Regelungen und Aufgaben der Gäste aus der Qinghai-Provinz - einer Region, immerhin doppelt so groß wie Deutschland. Besonders interessierte den stellvertretenden Generaldirektor Doujie Qunzeng die Beratungstätigkeit des sachsen-anhaltischen Rechnungshofes, die so in China weithin unbekannt ist. Senatsmitglied Philipp erläuterte dazu: „Diese Säule haben wir in den letzten Jahren immer weiter verstärkt. Denn finanziellen Schaden bereits im Vorfeld zu verhindern, ist von größerem Nutzen, als ihn hinterher nur festzustellen.“

Weiterhin waren die juristische Unabhängigkeit des Senates sowie die Stellung und die Wahlmodalitäten des Präsidenten von besonderem Interesse für die Chinesen. Florian Philipp sprach am Ende der Veranstaltung von einem „sehr interessanten Treffen, das für beide Seiten überraschende Neuigkeiten offenbarte“.

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