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Horst Schröder ist tot

Als erster Präsident des ersten Rechnungshofes in den neuen Ländern hat Horst Schröder die öffentliche Finanzkontrolle in Sachsen-Anhalt entscheidend geprägt. Zu seinen Pionierleistungen gehörte die Mitarbeit am Entwurf des Landesrechnungshofgesetzes und der Landeshaushaltsordnung. Von 1991 bis 2003 stand der gebürtige Hamburger an der Spitze der unabhängigen Finanzkontrollbehörde. Er hat ihr ein klares Profil als unerschrockene Kontrollinstanz aber auch als kompetente Beratungsinstitution verliehen. Damit hat Horst Schröder das Fundament für die erfolgreiche und zukunftsorientierte Arbeit der Behörde bis heute gelegt.

Vor seiner Aufbauarbeit in Sachsen-Anhalt hat der studierte Wirtschafts- und Betriebswissenschaftler u. a. für das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut, die Vereins- und Westbank AG sowie für die deutsche Finanzierungsgesellschaft für Beteiligungen in Entwicklungsländern (DEG) gearbeitet. Zudem hat er als Mitglied der Rundfunkkommission (KEF) eine Arbeitsgruppe geleitet. Horst Schröder saß für die CDU in der Hamburger Bürgerschaft, anschließend war er 12 Jahre lang Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Auch nach seinem Ruhestand hat sich der Träger des Deutschen Verdienstordens in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert. Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesrechnungshofes zollen wir ihm hohen Respekt und Anerkennung.

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