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Neuer Jahresbericht veröffentlicht

Am 11. Dezember hat Landesrechnungshof-Präsident Kay Barthel den Jahresbericht 2020, Teil 1 der Presse vorgestellt. Der Bericht bezieht sich auf die Haushaltsrechnung für das Jahr 2019 und enthält ausgewählte Prüfungsergebnisse, die für die Entlastung der Landesregierung von Bedeutung sind.

Eines der Themen, auf die der Präsident bei der Pressekonferenz näher eingegangen ist, betrifft die Geschäftsführergehälter in den Landesgesellschaften. Hier sind wir bei unserer Prüfung auf eine Reihe kritikwürdiger Verträge gestoßen.

Laut Landtagsbeschluss soll eigentlich beim Staatssekretärssalär (aktuell rd. 185.000 € p.a.) Schluss sein. Es gibt jedoch Geschäftsführergehälter, die liegen darüber. In anderen Gesellschaften treibt das Land die Kosten in die Höhe, indem einfach mehrere Geschäftsführer eingesetzt werden.

Ein weiteres Thema, auf das Kay Barthel näher einging, betrifft die Wildschäden im Landesforst. Denn - so makaber es vielleicht klingen mag - Sachsen-Anhalts Förster greifen zu selten zur Flinte. So sind die Bestände an Rehen, Hirschen und Wildschweinen in der Vergangenheit merklich angewachsen. Die Folge sind Wildschäden von rund 74 Mio. €. 

Hier besteht für das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie dringender Handlungsbedarf. Aus unserer Sicht müssen dafür zunächst die aktuellen Wildbestandsgrößen ermittelt werden, um dann die Abschussplanungen daran auszurichten.

Diese und weitere Prüfungsergebnisse sind auch unter der Rubrik Jahres-/Sonderberichte auf dieser Internetseite veröffentlicht.

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