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Erfahrungsaustausch über Schweinepest, Klimafonds und Dürrehilfen

Vom 5. bis 7. September trafen sich 28 Finanzkontrolleure, auf Einladung des zuständigen Senatsmitglieds Dietmar Weihrich vom sachsen-anhaltischen Rechnungshof, zum nunmehr 14. Erfahrungsaustausch „Landwirtschaft und Umwelt“ der Rechnungshöfe des Bundes und der Länder in Halle/Saale.

Bei dem Treffen tauschten die Teilnehmer aktuelle Prüfungserfahrungen aus, u. a. zur Finanzierung von Dürrehilfen, über den jeweiligen Schutzstatus des Wolfes in den einzelnen Bundesländern, über die Erhebung des Wasserentnahmeentgeldes oder über die Auswirkungen der afrikanischen Schweinepest. Zudem informierte Katharina Bryan vom Europäischen Rechnungshof über die Prüfungsmethodik und Prüfungspraxis ihrer Behörde auf europäischer Ebene.

Im Rahmen der Veranstaltung fand zudem eine Fachexkursion in die Region Bitterfeld-Wolfen statt. Jürgen Stadelmann, Geschäftsführer der Landesanstalt für Altlastenfreistellung, erläuterte am Beispiel des ökologischen Großprojektes Bitterfeld-Wolfen das Aufgabenspektrum im Bereich der Altlastensanierung.  Bei einer Ortsbesichtigung des Gemeinschaftsklärwerkes informierten sich die Anwesenden über wesentliche Details der hochmodernen Abwasserkläranlage, die immerhin über eine der größten Reinigungskapazitäten in den neuen Bundesländern verfügt.

Zudem nahmen die Teilnehmer des Erfahrungsaustausches an einem Goitzsche-Rundgang teil. Die Naturschutzorganisation BUND hatte 1300 Hektar dieses ehemaligen Tagebaugebietes vor 22 Jahren erworben, um hier ein Ökosystem wachsen zu lassen, in dem bedrohte Tierarten ein Zuhause finden, erläuterte Carol Höger, Umweltpädagogin der BUNDstiftung.

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