Im Fokus der Konferenz stand das Thema Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. Grundsätzlich befürworten die Rechnungshöfe zwar den Reformwillen, der der 2025 beschlossenen Föderalen Modernisierungsagenda zugrunde liegt. Das Instrument der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung dürfe in diesem Zusammenhang aber nicht beschränkt werden. Dieser Forderung verliehen die Präsidentinnen und Präsidenten in ihrer Bremer Erklärung Nachdruck.
Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz lag auf dem Thema: „Verheißung und Realität von Entbürokratisierung und Digitalisierung“. Dazu referierten zwei Professorinnen der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Sie resümierten: Ja, Digitalisierung kann Verwaltungen entlasten und auch dabei helfen, Bürokratie abzubauen. Dies gelinge aber nicht, ohne vorher auch zugrunde liegende Prozesse zu verändern.
